400.000 Euro aus der Tourismusförderung des Landes Hessen für das Science Center Wetzlar

Große Freude im EXPLORIKUS Wetzlar: Das Land Hessen unterstützt den Aufbau des neuen Wetzlarer Science Centers Explorikus mit einem Zuwendungsbescheid in Höhe von 400.000 Euro. 

Die Förderung erfolgt aus der Tourismusförderung des Landes Hessen und bildet einen wichtigen Baustein für die zukunftsorientierte Entwicklung des Hauses als überregionaler Bildungs-, Erlebnis- und Tourismusstandort. 

Mit den Fördermitteln soll der Aufbau des Explorikus weiter forciert werden, um einen Ort zu schaffen, an dem Entdeckergeist auf Zukunftsvision trifft. Gleichzeitig stärkt die Förderung den Bildungs- und Innovationsstandort Wetzlar und unterstreicht die Bedeutung des neuen Science Centers als außerschulischer Lernort im MINT-Bereich. In einer einzigartigen Welt aus Planeten auf ihren Umlaufbahnen bewegen sich Kinder, Jugendliche und alle Besucher als Superhelden-Avatare: Die Region Mittelhessen ist in naher Zukunft um eine Attraktion reicher: das Science Center Explorikus – gefördert durch das Land Hessen. 



 O-Ton Bürgermeister Michael Hundertmark: 
Der Zuwendungsbescheid über 400.000 Euro ist ein starkes und wichtiges Signal für die Zukunft des Science Centers Wetzlar. Unser besonderer Dank gilt der Hessischen Landesregierung für das entgegengebrachte Vertrauen. Dass unser Vorhaben im Rahmen der Tourismusförderung unterstützt wird, zeigt eindrucksvoll, dass moderne Wissensvermittlung, Freizeitangebote und touristische Attraktivität heute eng miteinander verbunden sind. Diese Förderung eröffnet uns hervorragende Möglichkeiten, das Explorikus innovativ zu entwickeln und zu gestalten.


Die Geschäftsleitung würdigt zugleich die enge Zusammenarbeit mit den Partnern, die das Förderverfahren von Beginn an begleitet haben. 


O-Ton Geschäftsführer Rainer Dietrich: 
Ein Förderprojekt dieser Größenordnung ist nur durch das engagierte Zusammenwirken vieler Akteure möglich. Unser herzlicher Dank gilt der Hessen Trade & Invest GmbH – insbesondere Geschäftsführer Rainer Waldschmidt und Dr. Carsten Ott – sowie der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen und Marcus Runge für die professionelle Begleitung des Verfahrens. Ein ganz besonderer Dank gilt Susanne Kienhorn, die den Förderantrag mit außerordentlichem Engagement, großer fachlicher Expertise und persönlichem Einsatz begleitet hat. Ihre intensive Unterstützung war für den erfolgreichen Abschluss des Förderverfahrens von unschätzbarem Wert.


Neben den Förderpartnern bedankt sich das Science Center ausdrücklich bei seinem didaktischen Kooperationspartner, der Justus-Liebig-Universität Gießen. 


O-Ton Geschäftsführer Ralf Niggemann: 
Unser besonderer Dank gilt der Justus-Liebig-Universität Gießen, insbesondere dem Physikalischen Institut vertreten durch Prof. Peter Klar, das den Aufbau des Science Centers als didaktischer Partner mit hoher wissenschaftlicher Kompetenz begleitet. Die enge Zusammenarbeit gewährleistet, dass unsere Ausstellungen und Experimente nicht nur begeistern werden, sondern auch wissenschaftlich fundiert, verständlich und nachhaltig Wissen vermitteln. Diese Kooperation ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die inhaltliche Qualität unseres Hauses.


Die touristische Anziehungskraft der Stadt Wetzlar sowie der gesamten Region Mittelhessen wird durch das Explorikus weiter gestärkt und zieht Menschen in die sich im Umbruch befindliche Wetzlarer Altstadt. 

Science Center EXPLORIKUS 

Das Explorikus soll als Bildungs- und Freizeitangebot zu einem weit über die Stadt Wetzlar und die Region Mittelhessen hinausstrahlenden Leuchtturm werden. Dazu entsteht im Obergeschoss des Domhofs 2 in Wetzlar auf rund 900 Quadratmetern Fläche das Science Center. Durch Kooperationen mit Firmen, Schulen und Hochschulen – auch die THM ist über StudiumPlus eingebunden – der Region wird Explorikus zu einem Knotenpunkt von MINT-Aktivitäten, der über seine spielerische Ausstellung individuell MINT-Interesse befördert. 

Das Science Center versteht die Förderung als Anerkennung der bisherigen Arbeit und zugleich als Auftrag, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. Gemeinsam mit seinen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand soll ein Ort entstehen, der Bildung, Forschung, Innovation und Tourismus auf besondere Weise miteinander verbindet.

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